Alle wollen die Welt verändern,

aber keiner sich selbst.

(Leo Tolstoi)

Geständnis

 

Ich gestehe, dass ich mir bis vor ein paar Jahren nichts aus Nachhaltigkeit machte. Mit dem Begriff an sich konnte ich überhaupts nichts anfangen. Alles was sich bei mir ansammelte, warf ich achtlos

 

  • in die schwarze Tonne,
  • spülte es im Klo runter oder
  • schmiss es in den gelben Sack,

 

sofern ich einen vorrätig hatte. Ich verschwendete nicht einen nachhaltigen Gedanken an unsere riesengroßen Müllberge. Müll war eben Müll.

 

Tägliches Wegwerfen

 

Erst im Laufe der letzten Jahre wurde ich empfänglicher für diese Thematik. Das ist so krass, was bei uns pro Tag für Müll entsteht. Vor allem der Verpackungsmüll steigt mittlerweile ins Unermessliche. Jeden Tag konsumieren wir u. a. verpackte Lebensmittel, um nur einen Fakt zu erwähnen.

 

Aufreißen, leeren, wegschmeißen... Aufreißen, leeren, wegschmeißen... Aufreißen, leeren, wegschmeißen... Aufreißen, leeren, wegschmeißen... Aufreißen, leeren, wegschmeißen... Aufreißen, leeren, wegschmeißen... etc.

 

Noch bevor Greta Thunberg ins mediale Rampenlicht gestellt wurde, tüftelte ich an einer Möglichkeit, vermeintlich Ausgedientem und automatisch Weggeworfenem eine neues Gesicht zu verleihen. Der Weg meiner grundlegenden Idee war bizarr und spannend zugleich.

 

Upcycling gibt es schon länger und genau dieses Wort fand ich, als ich im Februar 2018 mitten im großen (privaten) Müllhaufen stand.

 

Ich vertrete den Standpunkt, dass jeder unsere Umwelt tatkräftig und eigenverantwortlich unterstützen kann. Darüber reden ist gut, MACHEN und aktives UMSETZEN sind trotzdem besser. Und damit meine ich nicht die schwerfällige Politik, sondern einen jeden selbst.

 

Kleines kann Großes bewirken.